Ist die Fehlermeldung B200 bei Canon Pixma 925 ein beweis für eine geplante Obsoleszenz? Foto: Sven Oliver Rüsche

Geplante Obsoleszenz bei Canon Druckern?

Aus aktuellem Anlass und aufgrund eigener Beobachtungen recherchiere ich gerade zum Thema Oboleszenz. Bei den in unserer Redaktion genutzten Canon Druckern ist aufgefallen, dass diese – egal bei welcher Druckleistung – nach einem gewissen Zeitraum eine “Fehlermeldung B200” ausgeben und dann nicht mehr zu gebrauchen sind.

Amazon Rezessionen: Obsoleszenz bei Canon Tintenstrahldruckern!

Bei der Suche nach einer Erklärung zu dem o.g. Fehler bin ich auf zahlreiche Hinweise und Lösungen für die B200 Fehlermeldung gestoßen. Sind es bei YouTube eher hilfreiche Videos, was der B200 Fehler bei Canon bedeutet, so findet man beim Online-Kaufhaus Amazon eher zahlreiche ein Stern Bewertungen mit ärgerlichen Kommentaren zu dem B200 Fehler. Die meisten Kommentare mutmaßen ebenfalls über eine geplante Obsolenszenz bei Canon Druckern. Immer wieder das selbe Muster ist in den Kommentaren zu finden:

  • Druckergebnisse sind kurz vor der B200 Fehlermeldung einwandfrei
  • Geräte sind zwischen 2 und 3 Jahre alt
  • die Druckleistung spielt keine Rolle

Die Recherche allein und die zahlreichen unterschiedlichen Benutzer (vor allem taucht die Fehlermeldung B200 bei Canon Pixma MX925 auf!) lassen darauf schließen, dass es sich tatsächlich um geplante Obsoleszenz bei Canon Druckern handeln könnte.

Währe dieses sehr spezifische Druckerproblem nur bei einem Drucker aufgetreten, dann hätte ich das ganze wahrscheinlich nicht weiter verfolgt, aber bei “spürbar” gleichem zeitlichen Abstand, wo auch bei dem zweiten Drucker – der eine wesentlich geringere Druckleistung hatte – der selber B200 Fehler auftaucht, ist das ganze dann schon sehr verwunderlich.

Ich recherchiere entsprechend gerade für unsere Leser von den Mittelstand-Nachrichten.de und dem Online-Magazin TeDaMo.de – ein erster Kontakt mit der PR Agentur “Faktor3” (das ist die Presseabteilung von Canon Deutschland) wurde schon aufgenommen. Folgende konkrete Fragen habe ich an Canon gestellt:

  • – Gibt es ein geplantes Verfallsdatum für Canon Tintenstrahldrucker resp. Druckköpfe?
  • – Bietet Canon im Rahmen einer nachhaltigen Geschäftsstrategie eine kostenloses Austauschprogramm für dieses scheinbar sehr prominente Problem?
  • – Gibt es, bzw. gab es eine Rückrufaktion für dieses Produkt?

Die Käufermeinungen zu Canon-Druckern sind schon sehr vernichtend:

Allein schon der Umweltgedanke spielt hier bestimmt eine große Rolle. Ich sehe es ja bei meinen Geräten: Der letzte Ausdruck vor der Fehlermeldung ist tadellos!

Was noch viel mehr ärgert: Selbst wenn der Druckkopft des Canon Pixma 925 wirklich ein technisches Problem haben sollte: Warum kann man bei der Fehlermeldung B200 nicht wenigstens noch scannen und faxen? Somit wird ein noch funktionsfähiges Gerät in wenigen Sekunden zu Elektroschrott!

So wie es sich aktuell darstellt, werde ich wohl nie wieder (schon rein aus Prinzip) mehr einen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker von Canon mehr kaufen. Ich fühle mich aktuell einfach nur verarscht. Entsprechend gespannt bin ich auf die Antwort von der PR-Agentur Faktor3 …

Fotos: Amazon Screenshots von Sven Oliver Rüsche am 3.12.2018. 

Hyperlokalität - Sven Oliver Rüsche besuchte die Merkuristen in Mainz und über Lokaljournalismus.

Hyperlokalität – Regionale Nachrichten 2.0 – 2019 wird spannend

Gummersbach – Filterblasen und vorgekaute Agenturmeldungen sind aktuell die Ist-Situation beim Nachrichtenkonsum. Für 2019 sehe ich in unserer Region einen neuen Trend: Die benutzergenerierte Hyperlokalität. Themen, die vom Leser vorgegeben werden und professionelle Redakteure dann durchleuchten.

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Homepageschutz durch die Sperrung von Länder-IP-Ranges.

Homepageschutz – Russland, Türkei und Pakistan: Ciao!

Letzte Woche gab es einen Abend, da war es soweit. Das Fass kam zu Überlaufen. Ein Homepageschutz gegen Zugriffe aus Russland, Türkei und Pakistan musste dringend her. Meine Firewalls und Sicherheitsvorkehrungen schlugen im Sekunden-Takt Alarm und unsere Server wurden immer langsamer. In den letzten Monaten gab es immer wieder Einbruchversuche auf unsere WordPress-Systeme. Solange diese Zugriffe mit kleiner Dosis stattfinden ist das alles ja noch sehr amüsant in den Log-Dateien zu beobachten. Leider hört der Spaß auf, wenn man dann mit großen Kanonen beschossen wird. Ich habe seit heute einen Homepageschutz installiert und schließe genau die Länder aus, die scheinbar die beliebtesten Ausgangsorte für Serverangriffe sind. Laut meinen Aufzeichnungen sind dies zu 90% aller Angriffe immer Russland, die Türkei und Pakistan.

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Synology NAS und Western Digital Festplatten sind unsere Datenarchive.

Blick ins Backoffice: Western Digital Festplatten (red) für Synology Datenarchiv

Gummersbach / Köln. Als Medienmacher produzieren meine Redakteure und ich natürlich sehr viele Daten, die schnell erreichbar sein müssen. Im Backoffice setzen wir beim ARKM Online Verlag auf Synology NAS und Western Digital Festplatten in der “Red-Label-Version”.

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Foto: Sven Oliver Rüsche auf der ITB (Archivfoto aus 2016).

Reiseratgeber24.de – 4 Tage auf der ITB Berlin

Auf der Suche nach Tourismus-Trends

Berlin – Seit 2009 existiert das Ratgeberportal www.reiseratgeber24.de und beschränkt sich seit dem auf die rein redaktionelle Tätigkeit. Es wird nichts auf dem Ratgeber verkauft. Nur reine Informationen und Impulse für den nächsten Urlaub, oder den nächsten Familienausflug. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Egal ob Reiseratgeber Website, Reiseratgeber Facebookseite, oder Reisratgeber Twitter-Kanal.

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Google Plus Sammlungen - Nachrichten Aggregieren und Themen gezielt anbieten. Screenshot: Sven Oliver Rüsche

Google Plus: Nachrichten Aggregation durch Themen-Sammlungen

Die Nachrichtenvielfalt und Informationsquellen explodieren förmlich. Starke Medienmarken wie zum Beispiel der Spiegel Online oder die Wirtschaftswoche haben damit generell kein Problem. Haben diese doch eine stets sehr stabile Leserschaft aus der alten Nachrichtenwelt 1.0 ins neue digitale Zeitalter “herübergerettet”. Aber was ist mit kleinen Verlagen und reine Onlinemarken?

 

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Kreis Olpe: SüWeNa sucht “Südwestfalens next Journalist”

Olpe – Die Bürgerzeitung Südwestfalen-Nachrichten.de (SüWeNa) sucht in diesem Jahr im Kreis Olpe nach Nachwuchsjournalisten. Abiturienten oder gute Schüler mit gutem Realschulabschluss. Anlässlich dieser Werbekampagne schaltet die Bürgerzeitung im Kreis Olpe in diversen Abi-Zeitungen folgende Anzeige: (mehr …)

LokalPlus mit Sitz in Lennestadt-Altenhundem hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Der Betrieb wird fortgeführt und das Produkt soll weiter verbessert werden.

Positive Signale aus Lennestadt: LokalPlus signalisiert Neustart

LokalPlus stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Lennestadt – Die LokalPlus GmbH & Co. KG hat beim zuständigen Amtsgericht in Siegen den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die Nachrichten-App für den Kreis Olpe soll aber fortgeführt und außerdem weiter verbessert werden.

Nachdem sich Matthias Kramer Anfang Dezember aus der Geschäftsführung zurückgezogen hatte, sollten zwei neue Investoren seine Anteile übernehmen. Dieses Vorhaben scheiterte kurz vor der Unterzeichnung der Verträge. Dadurch hat das Unternehmen ein Liquiditätsproblem. In Folge dessen haben sich die beiden Geschäftsführer Timo Gräbener und Daniel Pauly dazu entschlossen, Insolvenzantrag zu stellen. Zusammen mit dem Rechtsanwalt und Sanierungsexperten Dr. Ralf Bornemann von der Bonner Kanzlei DHPG arbeiten sie derzeit mit Hochdruck an einem zukunftssicheren Modell und suchen weiter nach Investoren.

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Lokaljournalismus: LokalPlus GmbH & Co. KG insolvent

Lennestadt-Altenhundem. So wie es sich im Augenblick darstellt, ist anscheinend ein weiterer Lokalverlag im Sauerland damit gescheitert, ein eigenes lokaljournalistisches Erzeugnis am Markt zu etablieren. Die LokalPlus GmbH & Co. KG mit Firmensitz in Altenhundem hatte in den letzten Monaten eine hauseigene elektronische Lokalzeitung herausgebracht. Diese Lokalzeitung war als kostenlose “App” konzeptioniert und soll laut Aussagen aus dem engeren Kreis der Geschäftsleitung über 6.000 App-Installationen bereits gehabt haben. Wie viele dieser Installationen am Ende täglich genutzt wurden, ist leider nicht bekannt. Nun liegt es beim amtlich bestellten Insolvenzverwalter (RA Dr. Ralf Bornemann aus Bonn), ob eine Sanierung und Fortführung des Geschäftsbetrieb möglich ist. Die Insolvenz und die Bestellung des Insolvenzverwalters fand noch im alten Jahr am 30.12.2015 statt und wurde vom Amtsgericht in Siegen verfügt. (mehr …)

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